Junghunde

Junghunde, von der Pupertät bis zur vollständigen Entwicklung der körperlichen und mentalen Reife bedürfen im Training besonderer Rücksicht. Zwar funktioniert das Lernen in dieser Zeit nicht anders, das Gehirn weisst jedoch einige Besonderheiten auf.

So wird in dieser lebhaften Zeit  beim Hund (und nicht nur da) das Gehirn völlig neu umstrukturiert. Der Hund ist schneller frustriert, reagiert vielleicht eher agressiv oder ängstlich. Jetzt heißt es weniger, die Anforderungen aus der Welpenzeit weiter zu steigern, als das bereits Gelernte weiter zu festigen und auf die besonderen Umstände dieser Entwicklungszeit ein zu gehen. Dass heißt, es wird vermehrt an der Erregungslage des Hundes gearbeitet, so wie an seiner Selbstkontrolle und der Umorientierung zum Halter hin. So kann unerwünschtem Verhalten vorgebeugt, oder bereits bestehendes abgeschwächt werden. Denn das sich das unerwünschte Verhalten einfach wieder "verwachsen" wird, ist mehr als unwahrscheinlich.

 

Warum biete ich keine Junghundegruppe an?

Oftmals macht es mehr Sinn, mit einem heranwachsenden Hund im Einzeltraining gezielt an den besonderen Problemen zu arbeiten, als in einer ablenkungsreichen Hundegruppe. Gerade im Junghundealter sind andere Hunde, und oftmals sehr stark das andere Geschlecht, viel zu aufregend, so dass ein effizientes Lernen nicht nur sehr schwierig, sondern eher von Nachteil sein kann. Wieso also soll man seinem Hund "das Verbotene" unter die Nase halten, um es dann zu verbieten?

Natürlich werden im Einzeltraining auch und gezielt Hundebegegnungen geübt, aber das Training kann optimal auf die Bedürfnisse und Stresstoleeranzen von Hund und Halter abgestimmt werden.


Wenn Sie mit ihrem "Teenager" gezielt an Problemverhalten, oder an alltagstauglicher Erziehung arbeiten möchten, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit  mir auf!


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