Positive Verstärkung

Aus der Verhaltensbiologie weiss man, das Lernen unter Stress und Angst so gut wie unmöglich ist. (Natürlich wird gelernt, denn gelernt wird immer. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das vom Menschen Erwünschte gelernt wird ist eben sehr gering). Ebenso geht es beim Lernen nicht um eine Frage der Dominanz oder Rangordnung, sondern das Individuum lernt, welches Verhalten ihm in der jeweiligen Situation die meisten Vorteile verschafft. Ein Verhalten, welches sich in der Biologie (dem Leben) nicht lohnt, wird nicht mehr ausgeführt.

Als Grundlage zur Hundeausbildung und Verhaltensänderung bediene ich mich deshalb  der positiven Verstärkung. Das bedeutet allerdings keinesfalls den Hund wahllos mit Leckerchen voll zu stopfen oder zu bestechen. Statt dessen soll eine individuelle Motivation für den Hund gefunden werden, mit der dieser in entsprechenden Situationen belohnt werden kann.

Hierbei werden die Emotionen des Hundes geändert :

Lernen ist immer an emotionale Vorgänge gekoppelt. Mit positiver Verstärkung verknüpft der Hund das Gelernte mit  positiven Gefühlen. Das Ergebnis: Der Hund führt das Gelernte gerne aus! Auch bei verhaltensauffälligen Hunden zeigt diese Vorgehensweise große Wirkung.

Positive Verstärkung heißt natürlich nicht, dem Hund keine Grenzen zu setzten. Aber Mittel, die Schmerzen, Angst und Verschreckung zur Folge haben, müssen dafür nicht verwendet werden! Auch Einschränkungstraining, welches mittels positiver Verstärkung aufgebaut wird, ist ein wirksames Mittel im Hundetraining.

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