Die Gesundheit unserer Hunde ist ein überaus wichtiges Thema, was nicht außer Acht gelassen werden darf.
In gut 70-80 % der Fälle, bei denen es bei Hunden zu Verhaltensauffälligkeiten kommt, stecken gesundheitliche Probleme dahinter !
Das Schwierige ist, dass Hunde Meister darin sind, "sich nichts anmerken zu lassen ".
Plötzliche, neu auftretende Schmerzem sind für uns meistens noch ganz gut zu erkennen, z.B. wenn der Hund auf einmal humpelt. Schon länger bestehende, chronische Schmerzen sind aber oft von außen übehaupt nicht zu sehen, wir wundern uns vlt, warum unser Hund so dünnhäutig ist und heftig reagiert.
Ich möchte Ihnen auf dieser Seite einen kleinen Einblick geben, auf was Sie bei ihrem Hund, auch im Sinne der Vorsorge, achten können und sollten.
Die Zähne
Die Zähne zählen zu den "Klassikern" der unentdeckten Schmerzen!
Zähneputzen ist bei vielen Hunden durchaus nötig und auch sinnvoll. Spätestens, wenn der Hund Beläge und Zahnstein hat, sollte der Hund zur Zahnreinigung und Kontrolle (mit Röntgen!!!) dem Tierarzt vorgestellt werden. Auch Hunde ohne äußerlich sichtbare Anzeichen können Zahnprobleme haben (durfte ich an Winny selber erfahren). Sollte Ihr Hund vermehrt nur auf einer Seite kauen, keine härteren Dinge (mehr) kauen oder starken Mundgeruch haben, ist eine Abkärung sinnvoll.
Nicht entdeckte Entzündungen verursachen nicht nur Schmerzen, sondern sind für den ganzen Organismus äußerst schädlich. Auch sind manche Verhaltensauffälligkeiten, wie ein schnelles "aus der Haut fahren" auf (Zahn-) Schmerzen zurück zu führen
Der Bewegungsapparat, bzw. der Hundekörper
Dies ist ein wirklich schwieriges Thema, denn es ist zum Teil auch hier von außen nicht zu erkennen, ob und und wo eventuelle Schmerzen da sind. Wie auch bei uns Menschen, haben auch schon Verspannungen Auswirkungen auf den ganzen Körper. Schonhaltungen und Fehlbelastungen sind die Folge, die wiederum andere Folgen haben..
Worauf Sie achten können : Wie sitzt ihr Hund ? Sitzt er gerade und belastet dabei alle Beine /Pfoten gleich ? Oder kippt er mit der Hüfte vermehrt zu einer Seite ab ? Sieht er von vorne oder hinten schief aus ? Das kann schon ein Hinweis sein, dass irgendwo Probleme vorliegen und der Hund versucht das so zu kompensieren. Das Argument "so sitzt er halt schon immer " zählt nicht !!
Wie läuft ihr Hund ? Betrachten Sie ihren Hund beim Laufen von hinten- schwenkt er evtl. mit der Hinterhand mehr zu einer Seite, als zur anderen? Läuft er viel im Passgang, auch ohne Leine? Hören sie ab und an, dass er mit den Krallen über den Boden schleift ?
Wie sieht das Fell ihres Hundes aus? Hat er Wirbel, die nicht immer da sind? Der Klassiker sind Wirbel am Rücken oder an den Hüften/ Hinterbeinen. Auffällige Wirbel deuten auf Verspannungen an dieser Stelle. Auch sonstige Fellveränderungen, auch in der Farbe sind über Problembereichen möglich.
Die allermeisten Hunde haben ihre Problembereiche, wie wie Menschen auch. Häufig sind es auch Rückenschmerzen, die unseren Hunden zu schaffen machen.
Ich empfehle , spätestens wenn ihnen irgendwas an ihrem Hund aufällt, den Besuch bei einem guten Tierphysiotherapeuten/ Osteopathen. ( Auch wenn der Besuch beim Tierarzt vlt. unauffällig war).
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